Thymian

Ein weiterer Ausflug in die Gewürzewelt steht an. Diesmal auf dem Speiseplan „Thymian“. Der aus den Mittelmeerländern stammende Thymian ist als Gewürz bei uns bekannt. Aber das er auch heilende Kräfte hat wussten bestimmt nicht alle. Seine desinfizierende Wirkung, bringt nicht nur menschliche Halsschmerzen zum Abklingen sondern unterstützt gerade beim Räuchern das Pökelsalz gegen den Kampf zwischen Gut und Böse (Fleisch und Bakterien). Was beim Einbalsamieren der Toten im alten Ägypten geholfen hat sollte beim Einlegen von Fleisch nicht schaden.

Als Gewürz werden dabei nur die Blätter verwendet, welche entweder grob oder fein gemahlen im Handel erhältlich sind. Man kann den Thymian aber selbstverständlich auch selber im Garten anbauen. Man sollte in dabei halbschattig und trocken wachsen lassen. Viel Ansprüche an den Boden stellt die Pflanze nicht. Um eine optimale Würze zu erhalten muss jedoch darauf geachtet werden, das die Blätter vor der ersten Blüte geerntet werden.

Sein feiner, zart-bitterer Geschmack, ist nicht jedermanns Sache. Um einen zu intensiven Geschmack zu vermeiden sollte man Thymian in einer Lake mit Bedacht anwenden.