Teleskop-Räucherofen getestet

Es gibt sie günstig und sie sind praktisch, sogenannte Räuchertonnen oder auch Teleskopräucherofen genannt. Doch halten sie was sie versprechen? Wie bedient man sie und was kann man damit machen?

Allgemein

Meine bisherigen Erfahrungen im Umgang mit einer Räuchertonne zeigt mir, das diese Art zu Räuchern eher etwas für die Gelegenheitsräucherer ist. Für den Profieinsatz sind sie nur bedingt geeignet. Ein großes Manko ist leider der Platz. In meinen Tests konnte ich leider nur maximal 6 Forellen in die Räuchertonne bekommen.

Aber für denjenigen der nicht viel räuchern möchte ist es durchaus eine Alternative.

Vorteile

Ist eindeutig der Platzverbrauch. Da Teleskopräucheröfen sich zusammenschieben lassen, sind sie auch dafür geeignet diese mit auf Reisen mitzunehmen. Weiterhin ist der Bedarf an Brennmaterial sehr gering. mit wenigen Holzstücken kann man den Ofen auf Temperatur bringen. Als letztes steht natürlich der Preis eindeutig auf der Vorteilsseite zwischen 30 und 100 Euro gibt es diese Öfen Bereits im Handel.

Nachteile

Eindeutig die Bedienbarkeit. Zum Anfang des Räucherns ist es sehr schwierig das Feuer am laufen zu halten. Durch die kompakte Bauweise ist die Brennschale sehr klein und bei Betrieb nur mit Hilfsmitteln anzufassen. Das meist fehlende Thermometer macht es noch schwieriger die Grösse des Feuers zu bestimmen. Mit ein bisschen rumprobieren stellte das aber nach meinem 3ten Räuchergang auch kein grosses Problem mehr dar. Und wenn er erst einmal brennt dann  richtig!  Aber bei langen Fischen kann es schonmal sein das die Schwanzflossen verbrannt sind.

Fazit

Ein bisschen Übung und keine hohen Ansprüche, dann wird man mit einer Teleskop-Räuchertonne glücklich. Für das schnelle Räuchern zwischendurch oder auf Reisen ideal. Leider ist solch ein Räucherofen für das leidenschaftliche Räuchern nicht geeignet und ich denke eher wirkloich für den mobilen Einsatz gedacht.