Lorbeer

Im zweiten Teil meiner Gewürzexursion, möchte ich heute auf ein weiteres beliebtes Räuchergewürz eingehen. Der Lorbeer! Das diese Pflanze nicht nur als dekoratives Schmuckstück für den heimischen Garten genutzt werden kann, ist dem Räucherfreund bekannt.

Die Geschichte des Lorbeers reicht bis ins Antike Griechenland zurück wo es durch eine Liebesgeschichte berühmt wurde. Auch heute noch wird der „Lorbeerkranz“ als Auszeichnung für besonders verdiente Personen verteilt.

Diese Pflanze stellt an seine Umgebung nur wenige Anprüche so das man sie auch zu Hause im Garten anpflanzen kann oder auch als Topfpflanze im Haus. Die Pflanze mag sonnige und schattige Plätze und verträgt auch schonmal kurzzeitig Temperaturen im Minusbereich.

In der Küche wird der Lorbeer als Gewürz benutzt. Man sollte allerdings damit sparsam sein denn seine Würzkraft sollte man nicht unterschätzen. Dabei wird das Gewürz in gemahlener Form oder als ganzes Blatt im Handel angeboten. Die gemahlene Form sollte man aber eher meiden, da diese sehr schnell seine Würzkraft verliert. Besser ist es ganze Blätter zu nehmen, denn diese können bis zu 2 Jahre gelagert werden bevor auch hier der „Würzschwund“ eintritt.

Beim Räuchern kann man den Lorbeer wunderbar in die Lake* geben und auch beim Beizen eignet sich das Gewürz wunderbar. Wer jetzt vorhat sich selber Lorbeer anzupflanzen und als Gewürz zu nutzen, sollte darauf achten die frischen Blätter unbedingt zu trocknen da die frischen Blätter sehr viel Bitterstoffe enthalten.