Kalträuchern. Räuchermehl hält die Glut nicht!

Man möchte gerne kalträuchern und freut sich auf den Durchgang und dann passiert es. Das Räuchermehl geht immer wieder aus. Keine Angst! Das ist jedem schonmal passiert. Doch woran liegt das und was kann man dagegen machen?

Es gibt verschiedene Faktoren die dafür sorgen daß, das Räuchermehl* immer wieder ausgeht.

  1. Zu grobes Räuchermehl
  2. zu hohe Feuchtigkeit das Räuchermehls
  3. zu hohe Luftfeuchtigkeit gerade bei Nebel und sowas
  4. nicht genügend Luftzufuhr

Es hilft da einiges experimentieren, denn von Ofen zu Ofen ist es unterschiedlich wie man das Problem lösen kann.

 

1. Zu grobes Räuchermehl

Da beim Glutbilden Energie benötigt wird ist zu grobes Räuchermehl nicht gut. Für grobe Späne oder Holzstückchen reicht die erzeugte Energie leider nicht aus die Glut weiterzugeben. Auch der Abstand der einzelnen Partikel ist einfach zu groß um die Energie weiterzugeben. Ich nutze gerne eine Mischung aus Rettenmaier Räuchergold  500/1000 und ein etwas grobkörniges Räuchermehl und mische dieses.

 

2. Zu hohe Feuchtigkeit des Räuchermehls

Wasser ist ja ein Feind das Feuers! Das wirkt sich auch auf die Glutbildung aus. Man vergisst mal das Räuchermehl über Nacht draussen und schon kann es passiert sein. Alleine hohe Luftfeuchtigkeit reicht aus. Nun kann man das Räuchermehl einfach ein paar Stunden an die Heizung stellen und dann sollte es wieder funktionieren. Lagern sollte man das Räuchermehl an einem trcckenen warmen Ort, zum Beispiel im Heizungskeller.

 

3. Zu hohe Luftfeuchtigkeit

Da kann man meistens nicht machen. Es liegt in der Natur der Dinge. Entweder ich erzeuge genug Glut so das die Luftfeuchtigkeit aus dem Ofen getrieben wird oder ich muss halt warten bis die Luftfeuchtigkeit wieder sinkt.

 

4. Zu wenig Luftzufuhr

Als alter Feuerwehrmann weiss ich natürlich, das ein Faktor der Verbrennung der Sauerstoff ist. Das ist überall das gleiche. Jeder vernünftige Räucherofen hat meistens oben eine Abzugsklappe und im Glutkasten ebenfalls eine Klappe zum Belüften. Gerade bei Beginn der Glutbildung ist es wichtig das genügend Luft an das Glutnest kommt, damit es überhaupt „verbrennt“. So bildet sich ein kleiner Schornsteineffekt und die Glut glimmt, aber nicht soweit aufmachen wir wollen ja nicht den schönen Rauch in die Luft blasen. Was am besten ist muss jeder an seinem Ofen selbst ausprobieren.

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