Gastbeitrag: Wege eines Fisches vom Angelhaken auf den Teller

1. Schritt: Angeln
Angler wissen, worauf es beim Angeln eines Fisches ankommt. Doch als Anfänger fällt es einem nicht immer leicht jedes Detail genau zu beachten – vom richtigen Angelhaken bis hin zum richtigen Wurm muss alles genauestens vorbereitet werden. Welche Geräte man am besten wo benutzen sollte, kann man genau auf den verschiedenen Seiten der Marken, wie Ockert, Robinson Europa Triana und ähnlichen Herstellern für Angelzubehör, nachlesen. Ein kleiner Tipp beim Aufziehen des Wurmes – zwar werden Kunstköder von manchen sehr hoch gepriesen, doch bewährt sich der Wurm dennoch als am besten. Die Art und Weise wie man den Wurm aufzieht gehört zu den kleinen Geheimnissen, die Angeln erfolgreich machen. Dazu zählen verschiedene Methoden, darunter die Bündel-Methode, die Ganzer-Wurm-Methode, die Kopf-Methode oder die Stückelmethode.

2. Schritt: das Fisch-Schlachten
Ist der Fisch schon mal gefangen, muss er gründlich gereinigt werden. Ein kleiner Tipp, um das Leiden des Fisches nicht noch zu vergrößern: Eine Betäubung des Fisches, wie beispielsweise mit einem Schlag auf den Kopf, ist erwünscht und in vielen Bundesländern sogar Vorschrift. Weiterhin den Fisch* vom Kopf her aufschlitzen und die Eingeweide rausholen. Vorsicht dabei, nicht die Eingeweide mit aufzuschlitzen, da der Inhalt in das Fischinnere gelangen kann. Schuppige Fische müssen entschuppt werden. Dann alles gut spülen und zuletzt noch die Kiemen entfernen, die ungenießbar sind.

3. Schritt: Ab in den Räucherofen
Das <a href=“http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4uchern“>Räuchern</a> gibt dem Fisch das gewisse Etwas. Wer schon mal mit einem Räucherofen gearbeitet hat, der weiß, dass es sehr einfach geht. Zunächst muss der Ofen geöffnet werden, damit man das Räuchermehl* in den dafür vorgesehenen Behälter hinein schüttet. Der eben gereinigte Fisch wird auf das Gitter gelegt und der Deckel geschlossen. Was jetzt noch übrig bleibt, ist das Füllen des Brenners mit Spiritus gefolgt von seinem Entzünden. Und das große Räuchern kann beginnen!
Kleine Räuchertricks sollte man beachten, um den Prozess an sich nicht unnötig zu verlängern. Das Räuchermehl sollte immer getrocknet gelagert werden. Hoch temperiertes Räuchern wird anderen Räuchermethoden bevorzugt, da das Fleisch so besser konserviert wird. Und vor allem der wichtigste Tipp: Geduld! Denn nur die Geduld wird beim Räuchern auch belohnt.

4. Schritt: die Gaumenfreude genießen
Die letzte Station des Fisches ist nun der Teller und anschließend unser Magen. Lassen Sie sich den Geschmack des geräucherten Fisches auf der Zunge zergehen! Zwar gibt es so viele Arten, einen Fisch vorzubereiten, doch können günstige Pfannen nicht wirklich mit einem Räucherofen mithalten. Den Unterschied im Geschmack erkennt man sofort!